Flusskreuzfahrten auf der Seine zwischen Paris und Ärmelkanal

Die Seine gehört zu Paris wie der Eiffelturm. In der „Stadt der Liebe“ startet und endet Ihre Flussreise auf der Seine. Montmartre, Champs Elysée, Notre Dame oder Louvre und die Stadtbezirke auf den Inseln „Îles“ können Sie vom Fluss aus genießen oder bei einer Panorama-Rundfahrt besichtigen. Die Seine zeigt auch im weiteren Verlauf bis zur Mündung in den Ärmelkanal bei Le Havre, wie schön ihre Uferlandschaften sind. Naturparks und malerische Städte säumen das Ufer und laden zu Ausflügen ein.

Die Bezeichnung „Stadt der Liebe“ trägt Paris zu Recht. Keine andere Stadt der Welt zieht verliebte Paare so an wie Paris. Mehr als 15 Millionen Touristen verzeichnet die Stadt an der Seine jedes Jahr. Sie alle wollen den berühmten Eiffelturm sehen, den Louvre besuchen oder die Kathedrale Notre Dame besichtigen. Wenn Sie auf Ihrer Seine Kreuzfahrt nach Paris kommen, dann können Sie im Quartier Latin einen Café au lait trinken, über die berühmte Champs Elysée flanieren oder sich in einem der unendlich vielen Restaurants ein wunderbares französische Menü schmecken lassen.

 

Bevor Sie die Innenstadt von Paris verlassen, ist ein Abstecher zum berühmt-berüchtigten Schloss Versailles, dem König Ludwig XIV. seinen prunkvollen Stempel aufgedrückt hat, ein absoluter Höhepunkt. Danach folgt die Seine einer malerischen Landschaft in Richtung östliche Normandie. Das wundervolle Licht an den charmanten Uferlandschaften mit ihren Wiesen und Wäldern inspirierte Maler wie Monét oder Renoir zu einzigartigen Kunstwerken. Der berühmte „Seerosenteich“ von Claude Monét entstand auf seinem Grundstück im Dörfchen Giverny, unweit der Seine. Über die Hafenstadt Rouen bis Honfleur und Le Havre führt Sie die Seine durch eine traumhaft schöne Gegend.

 


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Flusskreuzfahrten auf der Seine ab/bis Paris

8-15 Tage Flusskreuzfahrten auf der Seine ab/bis Paris

8 Schiffe kreuzen 8-15 Tage auf der Seine ab/bis Paris: Die Kreuzfahrten starten regelmäßig bis 31. Dezember 2026.

 



Flusskreuzfahrt auf der Seine mit der MS SEINE COMTESSE ab/bis Paris

1 Woche Flusskreuzfahrt auf der Seine mit der MS SEINE COMTESSE ab/bis Paris: Bereits die Impressionisten wussten: Diese Region ist einzigartig und unverwechselbar, Inspiration für große Werke. Auf dieser vielfältigen Reise erwartet Sie ein intensiver Eindruck französischer Lebenskultur, gepaart mit landschaftlicher Schönheit. Genießen Sie die zauberhafte Atmosphäre reizvoller Städtchen und bestaunen Sie die imposanten Kreidefelsen an der Alabasterküste. Hier können Sie sich bei einem Bummel durch den kleinen Seefahrer- und Künstlerort Honfleur entspannen. Paris bildet den krönenden Abschluss Ihrer Kreuzfahrt. Wenn Sie mögen, erwartet Sie noch das Loire-Tal mit seiner Fülle an atemberaubenden Schlössern. Diese 8 tägige Flusskreuzfahrt von Paris über Rouen, Le Havre (Paris), Caudebec-en-Caux, Rouen, Vernon, Conflans-Sainte-Honorine und wieder nach Paris und findet jede Woche Samstag bis 24. Oktober 2026 statt.

Die Flüge Wien - Paris - Wien können wahlweise dazugebucht werden! 

 

Amadeus Diamond auf der Seine ab/bis Paris

Amadeus Diamond - 1 Woche Flusskreuzfahrt auf der Seine ab/bis Paris: Auf dieser Reise durch den Norden Frankreichs geht das ganz einfach. Entdecken Sie die Magie der Seine – von Paris, der Stadt der Liebe, bis zur rauromantischen Küste des Atlantiks und wieder zurück. Schlängeln Sie sich mit uns entlang zahlreicher Flusswindungen durch die Normandie – eine der spektakulärsten Landschaften Frankreichs und dramatischer Schauplatz des Zweiten Weltkriegs. Unterwegs machen Sie eine Zeitreise auf den malerischen Spuren von Van Gogh, Cézanne und Gauguin. Dazu erwartet Sie zum Beispiel das mittelalterliche Juwel Honfleur sowie Rouen mit seinen Museen und gotischen Kirchen, aus der prachtvoll eines der L ieblingsmotive Monéts herausragt: die Kathedrale Notre Dame. Die Reise führt von Paris nach Conflans, Rouen, Le Havre, Caudebec-en-Caux, Les Andelys, Vernon und Mantes-la-Jolie wieder nach Paris und findet an folgenden Terminen statt: 15., 22. Juli / 5., 26. August / 2., 16., 23., 30. September / 21. Oktober 2026.

  



A-ROSA VIVA flusskreuzfahrt PREMIUM ALLES INKLUSIVE auf der Seine ab/bis Paris

A-ROSA VIVA - 8 Tage Flusskreuzfahrt auf der Seine ab/bis Paris: Die 8-tägige Reise führt von Paris nach Rouen, Caudebec-en-Caux (Normandie), Les Andelys und Vernon wieder nach Paris findet jede Woche Donnerstag bis 22. Oktober 2026 statt.

Die Flüge Wien - Paris - Wien können wahlweise dazugebucht werden.

 



Highlights auf der Seine

Besonders viel gibt es auf der rund 200 Kilometer lange Strecke zwischen Paris und dem Ärmelkanal zu entdecken. Zunächst führt sie durch die Ausläufer der Metropole und die grüne Region Île‑de‑France, ehe der größere Teil der Route durch die Normandie verläuft. Sie verbindet spektakuläre Küstenlandschaften mit historischen Städten, Abteien und malerischen Flusstälern. Kulinarisch begegnen einem Camembert, Cidre, Calvados sowie vorzüglicher Fisch. Vieh- und Milchwirtschaft aber auch Apfelanbau prägen Landschaft und Küche, was sich in butterreichen Saucen, Apfelgerichten und herzhaften Spezialitäten niederschlägt. Doch die Normandie lädt nicht nur zum Schlemmen ein. Sie erzählt auch von Wikingern, den endlosen Kriegen gegen den Erzfeind England sowie von der Französischen Revolution und den Kämpfen des Zweiten Weltkriegs. So wird die Fahrt auch zu einer Zeitreise durch viele Jahrhunderte, deren Geschichte anhand von Bauwerken und Traditionen lebendig wird. Egal in welcher Region, egal in welcher Stadt: Was einen erwartet, sind Kultur und Genuss. Eine Mischung, die kaum charmanter sein könnte. Chapeau und Leinen los!

 

Conflans-Sainte-Honorine – Wo sich zwei Flüsse treffen

Unseren ersten Stopp legt das Schiff in Conflans-Sainte-Honorine ein. Das Städtchen liegt am Zusammenfluss von Seine und Oise und gilt als „Hauptstadt der Binnenschifffahrt“. Hier entwickelte sich im 19. Jahrhundert ein bedeutender Flusshafen. Im Musée de la Batellerie im Schloss, das oberhalb des Ortes thront, werden Geschichte und Technik der Flussschifffahrt anschaulich präsentiert. In der Altstadt lohnt sich ein Spaziergang zur Kirche Saint-Maclou und zu einer mittelalterlichen Turmruine, die weithin sichtbar ist. Nur wenige Gehminuten entfernt bietet der Parc du Prieuré mit seinen Terrassen einen weiten Blick über das Seine-Tal. Entlang der Uferpromenade liegen zahlreiche Hausboote, Yachten und Flusskreuzfahrtschiffe, die der Stadt eine ausgeprägt maritime Atmosphäre verleihen.

Rouen – Das Herz der Normandie

Besonders viel gibt es in Rouen zu entdecken. Die Hauptstadt der Normandie gilt als „Stadt der 100 Kirchtürme“ und verbindet mittelalterliche Fachwerkhäuser mit einem lebendigen Stadtleben. Ihr Wahrzeichen ist die gotische Kathedrale Notre-Dame, einst eines der höchsten Gebäude der Welt und Motiv einer berühmten Serie von Gemälden Claude Monets. Die beeindruckende astronomische Uhr Gros-Horloge, die einen Durchgang ziert, der Platz Vieux-Marché mit der Kirche Sainte-Jeanne-d'Arc – wo Jeanne d'Arc hingerichtet wurde – und enge Gassen mit mittelalterlichen Häusern erzählen von der Geschichte der Region. Zwar wurden im Zweiten Weltkrieg ganze Teile der Stadt zerstört, doch viele historische Straßenzüge, Höfe und Kirchen blieben unversehrt erhalten oder wurden sorgfältig restauriert. Ein echter Genuss-Tipp sind übrigens die vielen Patisserien und Bäckereien, in denen Törtchen und Gebäck wie kleine Kunstwerke präsentiert werden. Zudem gibt es in Rouen jede Menge schicke Boutiquen und Antiquitätenhändler

Le Havre – Moderne am Meer

Die nächste Station ist Le Havre. Die größte Stadt der Normandie liegt dort, wo die Seine den Ärmelkanal erreicht. Im Gegensatz zu allen anderen Zielen der Flusskreuzfahrt ist der industrielle Mittelpunkt der Region von moderner Architektur geprägt. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Zentrum vom Architekten Auguste Perret in klarer Betonarchitektur neu geplant. Ikone der Stadt ist die Kirche Saint-Joseph aus den 1950er Jahren mit einem 107 Meter hohen Turm und tausenden farbig verglasten Fenstern. Überraschend: Von innen wirkt das Bauwerk auch nach mehr als 70 Jahren mehr als futuristisch – besonders der Blick in die enorme Höhe der Kirche. Vom Zentrum geht es weiter quer durch riesige Hafenanlagen mit zahllosen Containerterminals, Raffinerien und Werften. Mehr als 20.000 Mitarbeiter arbeiten an dem Standort. Renault produziert hier Fahrzeuge und auch Windräder werden in Le Havre gefertigt. Dass die Seine Frankreichs Wirtschaftskorridor ist, zeigt sich in dieser Umgebung besonders eindrucksvoll.

Honfleur – Bilderbuchhafen mit Geschichte

Am Ende der kurzen Fahrt mit dem Bus liegt auf der anderen Seite der Seine-Mündung Honfleur. Und der Kontrast könnte nicht größer sein. Denn hier scheint die Zeit vor Jahrhunderten stehen geblieben zu sein. Das kleine Hafenstädtchen gilt mit seinen engen Gassen und Fachwerkhäusern völlig zu Recht als einer der malerischsten Orte der Normandie. Mittelpunkt ist das „Vieux Bassin“, das alte Hafenbecken, das von hohen, schmalen Häusern aus dem 17. Jahrhundert umrahmt wird. Direkt am Hafen steht auch die „Lieutenance“, ein Rest der alten Befestigungsanlagen und ehemaliger Sitz des königlichen Statthalters. Besonders sehenswert ist die ganz aus Holz gebaute Kirche Sainte-Catherine aus dem 15. Jahrhundert, deren Innenraum an einen umgedrehten Schiffsrumpf erinnert. Heute lebt Honfleur vor allem vom Tourismus, von Kunstgalerien, kleinen Museen und der Gastronomie. Besonders rund um den Hafen reihen sich Bistros, Crêperien und Fischrestaurants aneinander. Wer sich gestärkt in das historische Gassenwerk des Ortes begibt, kann liebevoll gestaltete Innenhöfe und kleine Läden mit Kunsthandwerk entdecken.

Étretat – Klippen der Alabasterküste

Ein gutes Stück die Küste hinauf liegt der Badeort Étretat. Die Stadt ist berühmt für ihre weißen Kreideklippen und Felsformationen, die mit imposanten Bögen ins Meer ragen. Die markanten Formen sind das Ergebnis von Geologie und Erosion. Kein Wunder, dass sie vielfach von Malern der Normandie festgehalten wurden. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die oftmals raue See vom Rand der Klippen aus. Der Aufstieg über kleine Pfade dauert keine 15 Minuten und von oben wirken die Villen, die sich vor dem Wind in den Hang zu ducken scheinen, wie Spielzeughäuser. Auf dem Abstieg besuchen wir eine Gartenanlage mit modernen Skulpturen. In der kleinen Altstadt finden sich Fachwerkhäuser, eine Markthalle mit Souvenir- und Kunsthandwerksläden sowie mehrere Museen und beeindruckende Herrenhäuser. Sie zeugen von der mondänen Vergangenheit des Ortes, der als Seebad zur Jahrhundertwende bei Frankreichs Jetset besonders beliebt war. Steine vom Strand als Souvenir mitzunehmen, ist übrigens nicht erlaubt, da es langfristig der Küste schadet.

Caudebec-en-Caux und Jumièges – Straße der Klöster

Die nächsten Stationen liegen bereits auf dem Rückweg nach Paris. Wir machen halt in Caudebec-en-Caux, einem Ort, der im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde. Heute prägen Backsteinvillen, eine sehenswerte Kirche und die Lage an der sogenannten Straße der normannischen Abteien den Ort. Dorthin geht es mit dem Bus. Er bringt uns einige Kilometer flussaufwärts nach Jumièges, wo sich eine der eindrucksvollsten Klosterruinen Europas befindet. Sie gehört zu den ältesten Benediktinerabteien Frankreichs. Im 11. Jahrhundert entstand in Jumièges die romanische Abteikirche Notre-Dame, deren mächtige, rund 47 Meter hohe Doppeltürme noch heute die Ruine prägen. Denn das Kloster wurde in seiner Geschichte mehrfach zerstört, unter anderem durch Wikingerüberfälle im 9. Jahrhundert und während der Französischen Revolution, als es als Steinbruch diente. Doch selbst die Überreste sind gewaltig. Der Schriftsteller Victor Hugo bezeichnete Jumièges als „schönste Ruine Frankreichs“. Heute können Besucher durch das dachlose Kirchenschiff und den weitläufigen Park spazieren. Die Atmosphäre der Ruine gilt als besonders romantisch, wodurch Jumièges zu einem beliebten Ausflugsziel wurde

Vernon und Giverny – Monets Zaubergarten

Ein ganz besonderes Highlight steht am nächsten Tag an. Das Städtchen Vernon begrüßt uns mit einer malerischen Flusspromenade und einer uralten Mühle, die auf dem letzten Bogen einer mittelalterlichen Brücke ruht. Auch sie ist ein vielfach gemaltes Motiv. Doch noch spannender ist Giverny, wohin es mit dem Bus geht. Dort tauchen wir in das Universum Claude Monets ein und erkunden sein Haus, den bunten Blumen-Garten und den Seerosenteich mit seinen Brücken und Spiegelungen. Claude Monet entdeckte das kleine Dorf Giverny 1883 und zog dort mit seiner Patchworkfamilie in ein ehemaliges Bauern- und Presshaus ein. Hinter dem Haus legte der Maler einen üppigen Blumengarten an, in dem er mit Farben und Pflanzenkompositionen experimentierte. Später erwarb er ein weiteres Grundstück und schuf dort den berühmten Wassergarten mit Seerosenteich und japanischer Brücke, der zum Hauptmotiv seiner späten impressionistischen Bilder wurde. Nach Monets Tod 1926 verfiel das Anwesen zunächst, kam aber als Stiftung an die Académie des Beaux-Arts und wurde restauriert. Seit 1980 sind Haus und Garten für Besucher geöffnet.

Den krönenden Abschluss der Flussreise bilden zwei Tage in Paris, die viel zu schnell vergehen. Wir besichtigen in Rundfahrten den Eiffelturm, Notre‑Dame, den Arc de Triomphe, aber auch das Künstlerviertel Montmartre mit der berühmten Basilika Sacré‑Cœur. Zwischendurch genießen wir natürlich jede Menge Croissants, Macarons und Moules-frites. Und schon heißt es leider „Au revoir“. Doch wir sagen lieber Bis bald!