
Cruise News 4.0
Die Sky Princess stand unverhofft mitten in der Nacht des 8 April unter Wasser. Eine Poolleitung des Sky Pools zerbarst auf Deck 7 und setzte das komplette Poolwasser in das innere des Schiffes frei. Die Crew war bemüht die enormen Wassermengen mit Kübeln und Tüchern einzufangen, letztlich endeten die Wassermassen auf Deck 5 und 6, die teilweise geräumt werden mussten. Die Gäste wurden aufgefordert sich bei Ihrer Musterstation zu sammeln, damit die Crew ungehindert an der Problembeseitigung arbeiten konnte. Ausführliche Vides von Gästen finden sich auf den sozialen Medien, wie z.B. Tik-Tok, Der Vorfall ereignete sich unangenehmerweise um 22:45, wo bereits viele Passagiere schliefen oder beim zu Bett gehen waren. Sie mussten die Kabinen räumen. Erst kürzlich gab es einen gleichen Vorfall auf der P&O Azura, wo ebenfalls eine Poolleitung im Jänner mitten in der Nacht geborsten ist, und dort Deck 8 überflutet hat. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand, die Kreuzfahrten konnten ungehindert fortgesetzt werden. Manche Passagiere mussten in andere Kabinen übersiedeln und erhielten dafür eine Kompensation von der Kreuzfahrtlinie.
Die Colorado State University - Department of Atmospheric Science - hat ihren Forecast für die Hurricane Saison 2025 veröffentlicht. Die Vorschau spricht von überdurchschnittlicher Windaktivität, jedoch noch unter der Hurricane Saison 2024. Die Saison 2024 endete mit 18 Stürmen und 11 Hurricanes, von denen 3 als extrem (Kategorie 3+) eingestuft wurden. Der Vorhersage liegen die Daten von nahezu 40 Jahren aus der Vergangenheit zu Grunde. Grundsätzlich werden weniger Stürme und Hurricanes erwartet, diese jedoch mit höheren Windgeschwindigkeiten und daher größerer Zerstörungskraft. Es werden deshalb massive Unterbrechungen oder große Routenänderungen bei den Karibikkreuzfahrten erwartet. Alle Kreuzfahrtlinien beobachten durchgehend das Wettergeschehen und ändern bei Bedarf die Routen, um den Wetterbedingungen zu entgehen. Die Sicherheit der Passagiere und Crew hat allerhöchste Priorität.
Kreuzfahrtgäste, die ihr Telefon nicht in den Flugmodus setzen (darauf vergessen) erleben sehr oft eine böse Überraschung. Kürzlich berichtete ein User auf Reddit, dass er nach einer 4 Tageskreuzfahr auf die Bahamas mit einer Telefonrechnung über 1300 USD konfrontiert war. Ein anderer Nutzer, der Google Fi als Anbieter nutzt hatte überraschenderweise keine Telefongebühren zu bezahlen. Es funktionierten zwar die Webseiten nicht, jedoch konnten in den sozialen Medien unlimitiert Nachrichten ausgetauscht werden. Der Google Fi Vertrag um 65 USD monatlich inkludiert Datenroaming und SMS in insgesamt 200 Destinationen, sowie Gratistelefonie in 50 Ländern. Telefonanbieter in den USA haben mit eigenen Vertragszusätzen/Tarifen für Kreuzfahrten reagiert. So bietet AT&T den International Daypass (für 400 Kreuzfahrtschiffe in über 200 Destinationen) um 12 USD pro Gerät und Tag an. Jedes weitere Gerät kostet 6 USD. Verizon´s Cruise Daily Pass kostet 20 USD pro Tag und gilt nur an Tagen auf See. Das Volumen ist zwar unlimitiert, jedoch reduziert sich die Geschwindigkeit nach 0,5GB maßgeblich.
